Investieren in Unternehmen, um Arbeitsplätze zu schaffen
Unternehmen brauchen solide und langfristige Finanzierungsmöglichkeiten. Dann können sie investieren, wachsen, neue Märkte erschliessen und gute Arbeitsplätze schaffen.
Hier kommt die SIFEM ins Spiel, die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft
des Bundes. Die SIFEM finanziert erfolgsversprechende, nachhaltig arbeitende
Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zusammen mit ihren
Ko-Investoren hat die SIFEM 2024 fast 600'000 Arbeitsplätze geschaffen
und erhalten. 2025 hat der Bundesrat beschlossen, das Aktienkapital der SIFEM
mit 75 Millionen Franken aufzustocken. Damit kann diese ihr Investitionsvolumen
bei mindestens 150 Millionen Franken stabilisieren.
Die SIFEM hat zum Beispiel in den Metier
Sustainable Capital Fund II investiert. Dieser Fonds investiert
seinerseits in afrikanische Unternehmen, die zum Klimaschutz beitragen, also beispielsweise
den Zugang zu sauberer Energie oder die Ressourceneffizienz verbessern und eine
nachhaltige Produktion stärken.
Der Fonds investiert unter anderem in das südafrikanische
Unternehmen Mertech Marine. Dieses holt alte Unterseekabel aus den
Ozeanen und recycelt sie. Die Kabel sind oft Tausende Kilometer lang und liegen
in bis zu 7.000 Meter Tiefe. Mertech birgt diese Kabel, zerlegt sie und recycelt
wertvolle Materialien wie Kupfer, Stahl und hochwertige Kunststoffe.
Bisher hat Mertech über 130’000 Kilometer
Kabel recycelt. So wurden rund 350’000 Tonnen CO₂ eingespart,
da weniger neue Rohstoffe abgebaut werden mussten. Die Menge entspricht dem
jährlichen Stromverbrauch von rund 73’500 südafrikanischen Haushalten.
Mertech beschäftigt rund 220 Menschen, darunter
viele Arbeitnehmende ohne spezielle Ausbildung. Das Unternehmen leistet damit
einen wichtigen Beitrag, um die hohe Arbeitslosigkeit in der Region zu
bekämpfen.
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