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Städteprogramm Polen

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Der zweite Schweizer Beitrag an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten soll zur Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten in Europa beitragen. Im Rahmen der Kohäsion werden in 13 verschiedenen EU-Staaten vom SECO und der DEZA Programme in Zusammenarbeit mit den Partnerländern umgesetzt. 

Für die Beitragsperiode bis Ende 2029 stellt die Schweiz ein Gesamtbudget von 1,1 Milliarden Franken zur Verfügung. 

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Rund 32 Prozent des Gesamtbudgets fliessen nach Polen, während die restlichen Mittel auf die zwölf übrigen Partnerländer verteilt sind.

In Polen werden die Mittel auf drei Budgetposten verteilt: das Stadtentwicklungsprogramm Development of Towns (DoT), das Forschungsprogramm sowie den Technical Support Fund. 
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Das Development of Towns Programm in Polen nimmt eine besondere Stellung ein: Es ist mit einem Budget von knapp 280 Millionen das mit Abstand grösste Programm im Rahmen des zweiten Schweizer Beitrags.

Ausserdem ist es das einzige gemeinsame Vorhaben von SECO und DEZA und eines von nur zwei Programmen, die in Polen durchgeführt werden. 
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Mittels einer Ausschreibung wurden 19 mittelgrosse Städte für das DoT Programm ausgewählt. Die Städte haben auf Basis ihrer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen eigene Projekte entwickelt und eingereicht. Diese werden nun mit Mitteln des zweiten Schweizer Beitrags umgesetzt. Sie decken sämtliche thematischen Schwerpunkte von SECO und DEZA ab - von nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung über Energieeffizienz bis hin zu sozialer Integration.

Das DoT Programm verbindet damit lokale Bedürfnisse mit strategischen Zielen und stärkt die Entwicklungsperspektiven mittelgrosser Städte.
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Diese Entwicklungsperspektiven sind in den 19 teilnehmenden Städten von denselben Herausforderungen geprägt: Junge Menschen wandern ab und die wirtschaftliche Dynamik geht verloren. 

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Das DoT Programm bündelt die thematischen Schwerpunkte in drei zentralen Handlungsfeldern: wirtschaftliche Perspektive, Lebensqualität und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Doch wie werden daraus konkrete Verbesserungen im Alltag erzielt? Investitionen in Infrastruktur, Energieeffizienz oder Bildung sind mehr als einzelne Massnahmen - sie machen Städte lebenswerter, stärken ihre Attraktivität und schaffen neue Perspektiven für junge Menschen.
Wie diese Verbindung von ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Wirkung aussieht, zeigt ein Beispiel aus Jarosław.

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  • Energetische Sanierung von Bildungsgebäuden 
  • Steigerung der Lebensqualität 
  • Verbesserte Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler
  • Weniger Abwanderung

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Das Beispiel aus Jarosław zeigt, wie konkrete Investitionen den Alltag und die Zukunftsperspektive vor Ort verbessern können. Doch der zweite Schweizer Beitrag geht über reine Finanzierung hinaus.
Die Projekte werden gezielt in Bereichen umgesetzt, in denen die Schweiz über besondere fachliche Expertise verfügt und einen konkreten Mehrwert einbringen kann.

Durch diese inhaltliche Zusammenarbeit entstehen Verbindungen zu Schweizer Institutionen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus verschiedenen Branchen.
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Ein Beispiel für diesen partnerschaftlichen Wissenstransfer ist die Zusammenarbeit mit dem Consortium Enco Urbaplan. Gemeinsam mit polnischen Partnerorganisationen begleiten die Planungs- und Beratungsunternehmen das DoT Programm als institutionelle Partner.

Mit ihrer Erfahrung in integrierter und nachhaltiger Stadtentwicklung unterstützten sie die Städte bei der strategischen Planung.
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Hauptpartner auf polnischer Seite ist die Association of Polish Cities, mit der Enco Urbaplan eng zusammenarbeitet. So wird bewährtes Schweizer Know-how in nachhaltiger Stadtentwicklung direkt in die polnischen Städte getragen.

Durch diesen praxisnahen Austausch entstehen innovative Lösungen, die nicht nur einzelne Projekte voranbringen, sondern die strategischen Kompetenzen der Städte stärken und ihre Handlungsfähigkeit für zukünftige Herausforderungen ausbauen.
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Das DoT Programm zeigt, wie partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Partnerländern praktisch umgesetzt wird und Wirkung erzielt wird. Der zweite Schweizer Beitrag bietet dafür einen praxisnahen Rahmen, in dem:

lokale Kompetenzen gestärkt werden,

Schweizer Expertise gezielt genutzt wird,


langfristige bilaterale Partnerschaften gefördert werden.

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